Schutzkonzept

Das Schutzkonzept der musisch-kreativen Mittelschule Enkplatz II hat das zentrale Ziel, die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Schüler*innen zu gewährleisten!

Das Schutzkonzept der musisch-kreativen Mittelschule Enkplatz II hat das zentrale Ziel, die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Schüler*innen zu gewährleisten und sie insbesondere vor sexualisierter Gewalt zu schützen. Es dient als verbindliches Handbuch für den Schulalltag und wird regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.

  • Null-Toleranz gegenüber Gewalt in jeder Form

  • Aufbau einer Kultur der Achtsamkeit, Verantwortung und Transparenz

  • Schutz auf körperlicher, emotionaler und sexueller Ebene

  • Stärkung des Vertrauens von Schüler*innen, Eltern und Lehrpersonen

Ziel und Grundhaltung

Prävention

  • Analyse des Ist-Zustands durch anonyme Befragungen von Schüler*innen und Lehrpersonen

  • Jährlicher Tag der sicheren Schule und Achtsamkeit mit altersgerechten Schwerpunkten:

  • 5. Schulstufe: Kinderrechte & Anlaufstellen

  • 6. Schulstufe: Medienkompetenz

  • 7. Schulstufe: Nähe & Distanz

  • 8. Schulstufe: Konfliktlösung & gewaltfreie Kommunikation

  • Sensibilisierung der Kinder für ihre Rechte, Grenzen und Hilfsmöglichkeiten

Verhaltenskodex für Lehrpersonen

Verbindliche Richtlinien für den Schulalltag, u. a.:

  1. Ausschließlich offizielle Schulkanäle für Kommunikation

  2. Keine privaten Kontakte, Geschenke oder Bevorzugungen einzelner Schüler*innen

  3. Klare professionelle Distanz (Sprache, Nähe, Spitznamen, Social Media)

  4. Bewusster Umgang mit Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen

  5. Klare Regeln für Situationen mit möglichem Körperkontakt (z. B. Sport, Musik, Erste Hilfe)

  6. Besondere Vorsicht bei Einzelsituationen, Klassenfahrten und Übernachtungen

Feedback- und Beschwerdekultur

  1. Teamvertrag für wertschätzende Zusammenarbeit

  2. „Kollegiale Gespräche“ bei pädagogischem Fehlverhalten

  3. Jährliche Einzelgespräche mit der Schulleitung

  4. Förderung einer offenen Kommunikationskultur

Notfall- und Interventionsplan

Klare Handlungsabläufe bei:

  • Irritation

  • vagem Verdacht

  • begründetem Verdacht

Grundprinzipien:

  1. Ruhe bewahren

  2. Schutz und Unterstützung aller Betroffenen

  3. Sorgfältige Dokumentation

  4. Einsatz eines Krisenteams und bei Bedarf externer Fachstellen

  5. Transparenz und gesetzeskonformes Vorgehen